Sonntag, 19. April 2015

Verlosung & Megacrop

Ein wunderschöner Frühlingstag geht bald zu Ende. Wir haben ihn gemütlich zu Hause genossen. Und Du?

Wahrscheinlich wartest Du auf die Verlosung des Wettbewerbes zum 500. Post?! Da es (leider!) nur zwei Kommentare waren, gibts gar keine Verlosung und beide Leserinnen werden in den nächsten Tagen eine kleine Überraschung von mir bekommen.

***

Gestern habe ich mich wieder mal einen ganzen Tag lang beim Scrappen und Basteln vom Alltag erholt - am Megacrop. Wenn Du noch nicht weisst, was das ist, schau mal hier: www.megacrop.ch. War das SCHÖN! Und tut immer wieder gut - Inspiration und Erholung pur!

Dieses Bild ist in dem von mir besuchten Workshop entstanden. 



Nun wünsche ich Dir noch einen schönen Rest-Sonntag und dann einen guten Start in die neue Woche! Bei uns sind die Schulferien vorbei und der Alltag beginnt wieder. 

Dienstag, 7. April 2015

Das 500. Post - oder SchwiizerMundArt #12

Mariechäfer(li)

sage ich in meinem ZüriOberländer/Aargauer-Dialekt.


Gestern, anlässlich unserer Familien-Osterfeier habe ich das Wort Marienkäfer in die Runde geworfen. Mein Vater aus dem Zürcher Oberland sagt *Herrgottetierli*, meine Schwester mit Ehemann aus dem Berner Oberland sagt *Himugüegeli* und mein Mann aus dem Aargauer Wynental sagt *Liebgottchäferli*. Daraufhin wollte ich mehr wissen über die Herkunft dieser verschiedenen Wörter. Im Schweizerdeutschen Wörterbuch Idiotikon unter Wortgeschichten bin ich auf Folgendes gestossen:

* Zitat *
Reformierte und katholische Marienkäfer
Wer hätte gedacht, dass auch Tiere reformiert, katholisch, natur- und areligiös sein können?

Die Rede ist vom Marienkäfer oder Siebenpunkt. Da die Marienverehrung ganz der katholischen Konfession zugehört, wird das Wort Maria oder Muttergottes von den Reformierten gemieden. Stattdessen wird im Bestimmungswort, also im ersten Teil des Wortes, der Bezug auf Gott, Jesus, den Herrn und den Himmel genommen: Liebgott- ist im Südwestaargau und in Graubünden, Jesus- in Basel, Heere- im Bezirk Brugg und in Appenzell-Ausserrhoden und Himel(s)- im Bernbiet, im Bucheggberg, im oberen Baselbiet, im Thurgau und im Werdenbergischen heimisch. Herrgott- hingegen ist ökumenisch und kommt in der westlichen wie in der östlichen Deutschschweiz sowohl in reformierten als auch in katholischen Landschaften vor.

Der ganze Artikel ist hier nachzulesen: Schweizerdeutschen Wörterbuch Idiotikon (etwas nach unten scrollen).

Ich finde solche Erklärungen extrem spannend! Und so glaube ich mich zu erinnern, dass ich früher *Meiechäferli* sagte, dies aber irgendwann verdrängte wegen der Verwechslungsgefahr mit dem Maikäfer. *Meiechäferli* macht aber durchaus Sinn wenn man in den Wortgeschichten weiterliest:

* Zitat *
"Und dann gibt es noch die naturreligiösen Marienkäfer. Auf die Fruchtbarkeit, die Jahreszeit oder das Wetter verweisen das zürcherische Anke-, das thurgauische Meie-, das Weisstanner Juni- und das im unteren Reusstal heimische Katriine- (der heiligen Katharina wird Einfluss auf die Witterung zugeschrieben)."

♥ ♥ ♥


*Mariechäfer* stehen für Glück, für mich schon immer. Daher freue ich mich auch immer sehr, wenn ich draussen in der Natur eines sehe. Vor allem aber auch an meinen Spalier-Obstbäumen, denn da sollen sie den Läusen den Garaus machen!

Schau doch auch beim SchwiizerMundArt-Blog,  sowie bei Manuela und Ste und neu auch Andrea vorbei. Sie haben ihre Dialekt-Version vom Wort „Marienkäfer“ gepostet.

Und weil ich dich jetzt mit diesem riesenlangen Text sicher gelangweilt habe, dafür aber *Glück* darin vorkommt, kommt hier:

♣ tada ♣
Der versprochene Wettbewerb zum 500. Post!

Schreib mir doch in einem Kommentar, wie DU dem Marienkäfer sagst. Aus den Kommentaren verlose ich eine kleine Überraschung. Bis zum Sonntagabend, 12. April eingehende Kommentare werden berücksichtigt! 

Dankeschön fürs Durchhalten und
♥ Viel Glück! ♥

Sonntag, 29. März 2015

Nachtarbeit

Gestern abend/nacht habe ich noch etwas gearbeitet, damit mein Stand heute in Boswil wieder die (fast) volle Auswahl hatte.





Die Mohrenkopf-Verpackungen gehen mir unterdessen ganz gut von der Hand und machen mir auch Spass. Ich hoffe ich langweile dich hier nicht damit...

Nun ist auch dieses Markt-Wochenende schon wieder vorbei und ich bedanke mich bei allen Besuchern und Mit-Ausstellern für die tollen 2 Tage. Die Füsse schmerzen, ich bin müde (aber glücklich & zufrieden) und der Geldbeutel durfte so einiges Schlucken. Und ab morgen wird es wieder ein bisschen ruhiger im Hause Chrüsimüsi! Hoffe ich doch.... *smile*

♥ Danke fürs Vorbeischauen und bis bald! ♥

Im Flüsterton: das hier ist das 499. Post und das nächste also der 500. Eintrag --> *Überraschung*

Freitag, 20. März 2015

Frühlingsmarkt Mühlau




Wow, morgen ist es schon soweit - Mühlau ich komme. Und ich freue mich mega!


Aber warum hatte diese Woche nur so wenige Stunden?? *grummel*.

Ich hatte/hätte noch so viele Ideen... Naja, jetzt geht es heute nochmals rund und morgen wirds schon gut werden! *smile*



Aber wenigstens diese eine Idee konnte ich noch umsetzen. Sie ist übrigens von Herr Chrüsimüsi!

Bis morgen in Mühlau! 

Sonntag, 8. März 2015

In der Restekiste gewühlt

Seit November habe ich einen (neuen) Schrank in meinem Bastelzimmer und konnte so einiges neu organisieren, ein- und umräumen. Ooooh, das machte mir und macht mir immer noch viel Spass! Dabei wurde mir bewusst wie viele Restepapiere ich inzwischen angehäuft habe. Schliesslich bewahre ich jeden Schnipsel auf, farblich sortiert natürlich!

Diese drei Karten sind vorerst mal daraus entstanden. Weitere werden folgen, es hat noch viiiiieeeele Reste! *smile*




♥ Danke, dass du hier bei mir reingeschaut hast! ♥
Ich wünsche morgen einen guten Wochenstart!


PS: Noch 3 Posts fehlen bis zum 500.sten! Wow! Also, bleib dran.

Montag, 2. März 2015

SchwiizerMundArt #11

Unser SchwiizerMundArt-Wort vom März lautet Kartoffel.


Härdöpfel

sage ich in meinem ZüriOberländer/Aargauer-Dialekt wie auch meine Freunde und Bekannten hier im Freiamt.

Ja! Es sind Kartoffeln. Blaue. Und direkt aus unserem Garten. Okay, nicht von heute, aber irgendwann vom Sommer.


Vor ein paar Jahren hatte ich das Gefühl, mal solch blaue Kartoffeln anpflanzen zu müssen. Mir haben sie sehr gut gefallen und auch geschmeckt! Aber für die Kinder waren es einfach keine richtigen *Härdöpfel*.... 


Die Kinder haben lieber *die Normalen*. Im Sommer gibt es sie oft als Schnitze vom Blech, mal mit Maggikraut, mal mit Rosmarin aber immer gut gewürzt und mit etwas Olivenöl.


Im Winter haben wir gerne *Härdöpfelstock*. Ab und zu gibts auch *Salzhärdöpfel* oder *Härdöpfelgratin*.

Auf jeden Fall werde ich diesen Frühling wieder *Härdöpfel stecke* im Garten. Unser Garten ist nicht gross und nur *Härdöpfel* wäre ja auch nichts, darum gibts nur etwa zweimal *Garte-Härdöpfelschnitz* zu Grilliertem. Aber es muss!

Schau doch auch beim SchwiizerMundArt-Blog,  sowie bei Manuela und Ste und neu auch Andrea vorbei. Sie haben ihre Dialekt-Version vom Wort „Kartoffel“ gepostet.

♥lichen Dank für deinen Besuch!
Auf Wiedersehen! 

Montag, 23. Februar 2015

Vogelhäuschen

Anfang des Monats habe ich meiner Mutter zum Geburtstag ein Vogelhäuschen gescrappt. Am Megacrop 2011 habe ich einen Workshop dazu besucht und es dann hier auf meinem Blog gezeigt. Jetzt endlich habe ich eines nachgebaut. Befüllt habe ich es mit Lindor-Kugeln (mmmhhh...).


Dazu ein passendes Kärtchen... 


Und zu einer (nahestehenden - jupppiiii) Verlobung habe ich diese Karte hergestellt. Herzen in grün - mal was anderes, oder? Mir gefällts!

Und nun ist es auch schon wieder Zeit fürs Bettchen... guet Nacht!

♥ Merci fürs Vorbeischauen! ♥