Dienstag, 11. August 2015

Abkühlung

Ach, wie tut doch diese Abkühlung und der Regen gut!

Und der Alltag ist auch wieder da, die Kinder gehen zur Schule, die Grosse und Herr Chrüsimüsi zur Arbeit und ich habe das Haus wieder für mich, was ich sehr geniesse.

Dies die Ernte nach einer Woche Ferien - schöööön! Auf meinen Garten freue ich mich immer sehr nach den Ferien.


Ich wünsche euch auch noch etwas Abkühlung bevor es wieder heiss wird!

Danke fürs Reinschauen! 

Sonntag, 5. Juli 2015

SchwiizerMundArt im Juli



Ab und zu, wenn es mich packt, backe ich selber Brot. Ob eine Backmischung oder nach Rezept spielt keine Rolle. Hauptsache es riecht fein und hat eine wunderbar knusprige Kruste. Dann, genau dann ist *s'Zipfeli* für mich reserviert! So sage ich in meinem Zürioberländer/Aargauerdütsch zum Anschnitt. Mein Mann aus dem Aargauer Wynental sagt *Ahäulig*.



Schau doch auch beim SchwiizerMundArt-Blog,  sowie bei Manuela und Ste und Andrea vorbei. Sie haben ihre Dialekt-Version vom Wort 

„Anschnitt vom Brot"

gepostet.

♥ Dankeschön fürs Reinschauen! ♥

Montag, 1. Juni 2015

SchwiizerMundArt #13

Nach einem Monat Pause ist es wieder mal Zeit für ein neues SchwiizerMundArt-Wort. Diesmal ist es

"Für wenig Geld kleine Dinge kaufen"


chrömle  oder auch tünterle


sage ich in meinem ZüriOberländer/Aargauer-Dialekt.


Chrömle bedeutet für mich „etwas kaufen, das man nicht wirklich braucht“. Bei mir sind das aber – ganz frauenuntypisch – nicht Schuhe oder Handtaschen! Mit rot-weiss getupften Schälchen & Tassen usw., Pflanzen für den Garten, schönem Papier oder Stoff und Zubehör,  mache ich mir selber viel die grössere Freude.



Als Kind ging ich ab und zu im Volg oder am Kiosk mit dem (bescheidenen) Sackgeld „chrömle“. Das war meist Bazooka, Föifermocke, Carambar oder ähnliches. Später hab ich mir dann auch ab und zu mal das "Bravo" gegönnt. *smile*

Seit ich im Aargau wohne ist mir das Wort „tünterle“ fast geläufiger. Auch aus dem Grund, weil „chrömle“ hier bei uns etwas anderes bedeutet (Guetzli backen, siehe diesen Eintrag). Und doch – wenn ich es mir recht überlege – sage ich doch immer noch eher „chrömle“.

Schau doch auch beim SchwiizerMundArt-Blog,  sowie bei Manuela und Ste und Andrea vorbei. Sie haben ihre Dialekt-Version vom Wort „“ gepostet.

♥ Dankeschön fürs Reinschauen! ♥

Samstag, 16. Mai 2015

Genève

Die beiden Mini-Mädels sind bei Götti und Gotti. So haben Herr Chrüsimüsi und ich die freie Zeit genutzt und  haben ein Reisli mit dem Zug unternommen. Gelandet sind wir beim Jet d'eau in Genève. Schön wars!





Mittags-Lunch an der Promenade vom Lac Léman, Nachtessen vielviel später beim Bärenplatz in Bern! Ich habe es genossen, so spontan zu entscheiden und zu verweilen. Das machen wir sicher wieder mal!

Merci fürs Vorbeischauen.

♥ Ich wünsche allerseits einen schönen Sonntag! ♥

Sonntag, 10. Mai 2015

JA, mich gibts noch!

Natürlich gibt's mich noch! Und es geht mir gut! Es läuft einfach viel zu viel rundherum. Unter anderem geniesse ich aber auch die Zeit im Garten - ich liebe den Frühling!

Hier möchte ich dir einen Auftrag zeigen: eine Hochzeitskarte und zwei italienische Kommunionkarten. 






♥ Ich freue mich, wenn du bald wieder reinschaust. ♥

Zu zeigen habe ich eine ganze Menge!
Aber zuerst mal wünsche ich Dir einen schönen Sonntag!

Sonntag, 19. April 2015

Verlosung & Megacrop

Ein wunderschöner Frühlingstag geht bald zu Ende. Wir haben ihn gemütlich zu Hause genossen. Und Du?

Wahrscheinlich wartest Du auf die Verlosung des Wettbewerbes zum 500. Post?! Da es (leider!) nur zwei Kommentare waren, gibts gar keine Verlosung und beide Leserinnen werden in den nächsten Tagen eine kleine Überraschung von mir bekommen.

***

Gestern habe ich mich wieder mal einen ganzen Tag lang beim Scrappen und Basteln vom Alltag erholt - am Megacrop. Wenn Du noch nicht weisst, was das ist, schau mal hier: www.megacrop.ch. War das SCHÖN! Und tut immer wieder gut - Inspiration und Erholung pur!

Dieses Bild ist in dem von mir besuchten Workshop entstanden. 



Nun wünsche ich Dir noch einen schönen Rest-Sonntag und dann einen guten Start in die neue Woche! Bei uns sind die Schulferien vorbei und der Alltag beginnt wieder. 

Dienstag, 7. April 2015

Das 500. Post - oder SchwiizerMundArt #12

Mariechäfer(li)

sage ich in meinem ZüriOberländer/Aargauer-Dialekt.


Gestern, anlässlich unserer Familien-Osterfeier habe ich das Wort Marienkäfer in die Runde geworfen. Mein Vater aus dem Zürcher Oberland sagt *Herrgottetierli*, meine Schwester mit Ehemann aus dem Berner Oberland sagt *Himugüegeli* und mein Mann aus dem Aargauer Wynental sagt *Liebgottchäferli*. Daraufhin wollte ich mehr wissen über die Herkunft dieser verschiedenen Wörter. Im Schweizerdeutschen Wörterbuch Idiotikon unter Wortgeschichten bin ich auf Folgendes gestossen:

* Zitat *
Reformierte und katholische Marienkäfer
Wer hätte gedacht, dass auch Tiere reformiert, katholisch, natur- und areligiös sein können?

Die Rede ist vom Marienkäfer oder Siebenpunkt. Da die Marienverehrung ganz der katholischen Konfession zugehört, wird das Wort Maria oder Muttergottes von den Reformierten gemieden. Stattdessen wird im Bestimmungswort, also im ersten Teil des Wortes, der Bezug auf Gott, Jesus, den Herrn und den Himmel genommen: Liebgott- ist im Südwestaargau und in Graubünden, Jesus- in Basel, Heere- im Bezirk Brugg und in Appenzell-Ausserrhoden und Himel(s)- im Bernbiet, im Bucheggberg, im oberen Baselbiet, im Thurgau und im Werdenbergischen heimisch. Herrgott- hingegen ist ökumenisch und kommt in der westlichen wie in der östlichen Deutschschweiz sowohl in reformierten als auch in katholischen Landschaften vor.

Der ganze Artikel ist hier nachzulesen: Schweizerdeutschen Wörterbuch Idiotikon (etwas nach unten scrollen).

Ich finde solche Erklärungen extrem spannend! Und so glaube ich mich zu erinnern, dass ich früher *Meiechäferli* sagte, dies aber irgendwann verdrängte wegen der Verwechslungsgefahr mit dem Maikäfer. *Meiechäferli* macht aber durchaus Sinn wenn man in den Wortgeschichten weiterliest:

* Zitat *
"Und dann gibt es noch die naturreligiösen Marienkäfer. Auf die Fruchtbarkeit, die Jahreszeit oder das Wetter verweisen das zürcherische Anke-, das thurgauische Meie-, das Weisstanner Juni- und das im unteren Reusstal heimische Katriine- (der heiligen Katharina wird Einfluss auf die Witterung zugeschrieben)."

♥ ♥ ♥


*Mariechäfer* stehen für Glück, für mich schon immer. Daher freue ich mich auch immer sehr, wenn ich draussen in der Natur eines sehe. Vor allem aber auch an meinen Spalier-Obstbäumen, denn da sollen sie den Läusen den Garaus machen!

Schau doch auch beim SchwiizerMundArt-Blog,  sowie bei Manuela und Ste und neu auch Andrea vorbei. Sie haben ihre Dialekt-Version vom Wort „Marienkäfer“ gepostet.

Und weil ich dich jetzt mit diesem riesenlangen Text sicher gelangweilt habe, dafür aber *Glück* darin vorkommt, kommt hier:

♣ tada ♣
Der versprochene Wettbewerb zum 500. Post!

Schreib mir doch in einem Kommentar, wie DU dem Marienkäfer sagst. Aus den Kommentaren verlose ich eine kleine Überraschung. Bis zum Sonntagabend, 12. April eingehende Kommentare werden berücksichtigt! 

Dankeschön fürs Durchhalten und
♥ Viel Glück! ♥